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Geschichte und Systematik der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn

Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) wird 1955 von der amerikanischen Psychoanalytikerin deutsch-jüdischer Herkunft Ruth C. Cohn (geb. 1912), als eine Methode Lebendigen Lernens entwickelt.

Aus den Einsichten der Psychoanalyse, der Erlebnistherapie und der Gruppendynamik erarbeitet Ruth C. Cohn eine neuartige systemische Kommunikationspsychologie. Es entsteht aus einer für Einzelpersonen konzipierten Psychoanalyse eine pädagogisch-therapeutische Führungsmethode für Gruppen.

Die Methode der TZI ist zugleich auf Sachthemen und Interaktion zentriert. Vier Faktoren werden systemisch miteinander verknüpft:
1. das Feld der Arbeit (Aufgabenstellung, Thema),
2. das Feld der Einzelpersonen (lebensgeschichtliche und tiefenpsychologische Aspekte)
3. das Feld der zwischenmenschlichen Beziehungen (Kommunikationsverhalten, Umgang mit Rollen und Funktionen)
4. das Feld der Einflussfaktoren von außen (historische, politische, wirtschaftliche, religiöse Chancen und Abhängigkeiten).

Durch diese vier Felder eröffnete sich die Möglichkeit, Gruppenprozesse realitäts- und praxisnah zu analysieren und in Balance transparent zu gestalten. Symbolisch steht dafür das bekannte TZI - Dreieck im Kreis. Der Kreis verbildlicht den Globe, die Dreieckspunkte stehen für die Faktoren ICH - WIR - ES.

 
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